Fajita steht für Würze, Feuer und prickelnden Salsa-Tanz auf der Zunge. Die im Chicken Fajita Sandwich enthaltenen Gewürze sind aber nicht nur im Hinblick auf den Geschmack sehr wichtig. © Montage: Stocksy, Getty Images, iStock & Shutterstock

Das Gewürzrad und die Wirkung von Chili & Co.

Chilis, speziell die mittelscharfen Jalapeños, gehören zu den beliebtesten Zutaten in der mexikanischen Küche. Durch Räucherung wird ein großer Teil von ihnen haltbar gemacht und findet sich – dann Chipotles genannt – zum Beispiel in feurigen Soßen wieder. Dementsprechend heiß kann es auch in der Tex-Mex-Küche hergehen. So steht das, für jene Küche typische Gericht, Fajita mit seinem enthaltenen deftigen Fleisch, Paprika, Zwiebeln und mexikanischer Salsa für Würze, Feuer und den Tanz, den die Zunge bei dem prickelnden Geschmack vollführt. Unser Mexican Chicken Wrap und Mexican Chicken Sub basieren beide auf dem Fajitaprinzip und werden mit Guacamole und Salsa serviert. Die enthaltenen Gewürze fördern aber nicht nur ein besonderes Geschmackserlebnis – sie können außerdem positiv auf das gesamte körperliche Wohlbefinden wirken.

In unserem Gewürzrad erfährt du die möglichen Wirkweisen von Gewürzen, die du beim Kochen sicherlich (fast) alle schon mal verwendet hast, um deinen Gerichten eine Schärfe zu verleihen, wie sie oft in der mexikanischen Küche zu finden ist. Wusstest du beispielsweise, dass Chili den Kreislauf in Schwung bringen kann? Oder dass Kreuzkümmel nachgesagt wird, eine entspannende Heilkraft zu haben?


Anis fördert die Produktion von Gallenflüssigkeit. © GettyImage

Anis

Kann die Produktion von Gallenflüssigkeit anregen und dadurch die Verdauung fördern. Im Idealfall mildert Anis, gern in Kombination mit Kümmel und Fenchel, Blähungen und hilft bei Koliken. Anisbonbons können zudem Husten lösen und die Bronchien schützen.


Durch die infektionshemmende Wirkung ist Chili zur Abtötung von Bakterien in den tropischen und subtropischen Ländern unverzichtbar. © Stocksy

Chili

Kann den Kreislauf in Schwung bringen und dazu entzündungshemmend und bakterizid wirken. Durch die infektionshemmende Wirkung, die Chili nachgesagt wird, wird es zur Abtötung von Bakterien in tropischen und subtropischen Ländern genutzt.


Die Inhaltsstoffe des Knoblauch senken die Blutfettwerte. © Stocksy

Knoblauch

Der Genuss der Knollen kann eine antiseptische und schleimlösende Wirkung haben und vorbeugend gegen Erkältungskrankheiten wirken. Die Inhaltsstoffe des Knoblauch sollen außerdem die Blutfettwerte senken – so können sie vorbeugend gegen Veränderungen der Blutgefäße wirken.


Die ätherischen Öle und Aromastoffe wirken positiv auf die Verdauung. © Shutterstock

Kreuzkümmel

Die ätherischen Öle und Aromastoffe können sich positiv auf die Verdauung auswirken. Vor allem bei Koliken, Durchfall, aber auch bei Menstruationsbeschwerden wird dem aromatischen Kreuzkümmel eine krampflösende und entspannende Heilkraft zugeschrieben.


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Muskat

Im besten Fall hilft Muskat bei starken Schmerzen wie Rheuma und Muskelschmerzen. Die ätherischen Öle sollen dank des Aromas nervenberuhigend und gleichzeitig stimmungserhellend wirken. Achtung: In größeren Dosen ist Muskat giftig!


Paprika wirkt wärmend und wird auch in Form von Wärmepflastern eingesetzt. © Shutterstock

Paprika

Durch ihren hohen Vitamin-C-Gehalt gelten Paprikas als gesundheitsfördernde Begleiter bei Erkältungen. Das in verschiedenen Paprikaarten enthaltene Capsaicin wirkt wärmend – es wird deshalb auch in Form von Wärmepflastern eingesetzt.


Er wirkt anregend auf den Speichelfluss und die Magensaftbildung. © Shutterstock

Pfeffer

Die Schärfe des Pfeffers wärmt den Körper, kann den Stoffwechsel anregen und sich durch die Anregung auf den Speichelfluss und die Magensaftbildung auch positiv auf die Verdauung auswirken.


Safran - Angeblich vitalisiert Safran die Sexualorgane. © iStock

Safran

Safran wird eine aphrodisierende Wirkung zugeschrieben. Safranmilch (1 Tasse gekochte Milch + 1 Messerspitze Safran) soll außerdem positiv bei Herzschwäche und Menstruationsbeschwerden wirken.


Achtung: übermäßiger Salzkonsum führt bei natriumsensitiven Menschen zu Bluthochdruck. © Shutterstock

Salz

Spielt in gelöster Form eine lebenswichtige Rolle für den Wasserhaushalt, das Nervensystem, die Verdauung und den Knochenaufbau. Achtung: Übermäßiger Salzkonsum soll zu Bluthochdruck führen und kann dauerhaft das Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen erhöhen.


Bestimmte Inhaltsstoffe aus Zimt beeinflussen vermutlich den Blutzuckerspiegel. © Stocksy

Zimt

Zimt kann eine appetitanregende Wirkung und einen positiven Einfluss auf die Verdauung haben. Als Gewürz kann er deshalb Speisen bekömmlicher machen und Verdauungsproblemen wie Blähungen und Völlegefühl vorbeugen.


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